Über vier Jahrzehnte hinweg führte die Sowjetunion im Osten Kasachstans mehr als 450 Atombombentests durch - oft nur wenige Kilometer von bewohnten Gebieten entfernt. Die Explosionen hinterließen eine Spur der Zerstörung: Strahlenschäden, Krankheit, Leid. Lange blieben die Betroffenen ungehört. Das Buch "Kasachstans nukleares Erbe" erzählt die Geschichte dieser verheerenden Tests und gibt jenen eine Stimme, die bis heute mit den Folgen leben müssen.
Am 18. Juni 2026 laden die NaturFreunde Berlin zu einer Lesung aus dem Buch „Kasachstans nukleares Erbe“ ein. Medet Suleiman aus Almaty (Kasachstan), einer der Mitautoren, gibt gemeinsam mit Herausgeber Yannick Kiesel Einblicke in die Geschichte der sowjetischen Atomtests, berichtet über die bis heute spürbaren sozialen, gesundheitlichen und ökologischen Folgen und spricht über den internationalen Kampf gegen Atomwaffen.
Im Anschluss an die Lesung gibt es Raum für Diskussion und Austausch.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Der Eintritt ist frei.
NaturFreunde Berlin
Yannick Kiesel,
kiesel@naturfreunde.de
